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Was kostet ein Fotograf in Berlin?

Von Oltion Bardhi · Aktualisiert am 27. September 2026 · 7 Min. Lesezeit

Kurz gesagt: In Berlin kannst du mit etwa 150–400 € für ein professionelles Bewerbungsfoto-Shooting rechnen, 250–600 € für ein Familienshooting, 100–250 € pro Stunde für Events und 1.500–4.500 € für eine ganztägige Hochzeitsreportage. Wo ein Angebot in diesen Spannen liegt, hängt von Dauer, Bildbearbeitung, Erfahrung und Leistungsumfang ab.

Unten findest du die Preise nach Shooting-Art, was den Preis wirklich bestimmt, und eine Checkliste, mit der du Angebote fair vergleichen kannst. Die Spannen sind typische Marktpreise erfahrener Profis in Berlin im Jahr 2026 – keine Preisliste eines bestimmten Fotografen.

Typische Preise nach Shooting-Art

ShootingTypische SpanneMeist enthalten
Bewerbungsfoto / LinkedIn150–400 €30–60 Min., 1–3 Outfits, 2–5 retuschierte Bilder
Personal Branding400–1.000 €2–4 Stunden, mehrere Orte, 20–60 Bilder
Familie / Baby250–600 €1–2 Stunden, 30–80 bearbeitete Bilder
Neugeborene zu Hause350–700 €2–3 Stunden, 25–50 bearbeitete Bilder
Eventfotografie100–250 € / Std.Bearbeitete Galerie, Nutzungsrechte, oft mind. 2 Stunden
Standesamt-Hochzeit500–1.200 €1,5–3 Stunden, Trauung, Gruppen, Paarfotos
Hochzeit ganztägig1.500–4.500 €8–10 Stunden, 400–800 Bilder, Online-Galerie
Hochzeitsvideo zusätzlich1.000–3.000 €Highlight-Film, teils komplette Trauung

Spar dir das Rätselraten. Schick mir Datum, Ort und Art des Shootings per WhatsApp und du bekommst einen genauen Festpreis – meist innerhalb einer Stunde.

Meinen genauen Preis erfahren

Was den Preis bestimmt

1. Dauer der Begleitung

Die Zeit ist der größte Faktor. Eine Hochzeit vom Getting Ready bis zum ersten Tanz bedeutet schnell 10 Stunden vor Ort – plus Anfahrt, Datensicherung und Bearbeitung danach.

2. Bildbearbeitung

Als Faustregel gilt: Jede Stunde Fotografieren bedeutet 2–3 Stunden Auswahl und Bearbeitung. Aufwendige Hautretusche bei Portraits oder Fashion dauert noch länger.

3. Erfahrung und Verlässlichkeit

Du bezahlst für Sicherheit: zu wissen, wie man mit einem dunklen Standesamt, einem nervösen Kleinkind oder einem Keynote-Speaker umgeht, der über die Bühne läuft – und zwar jedes Mal mit brauchbaren Bildern.

4. Nutzungsrechte

Private Nutzung ist Standard. Kommerzielle Nutzung (Werbung, Kampagnen, Verpackungen) wird oft separat berechnet. Bei Firmenevents und Business-Portraits ist die Nutzung fürs Marketing meist enthalten – schau ins Angebot.

5. Extras

Zweiter Fotograf, Video, Alben, Abzüge, Anfahrt außerhalb Berlins, Expresslieferung und Studiomiete erhöhen den Gesamtpreis.

Ist ein günstiger Fotograf eine Sparfalle?

Nicht immer – ein talentierter Newcomer kann für ein entspanntes Portrait-Shooting ein guter Deal sein. Bei einmaligen Ereignissen wie Hochzeiten oder einem großen Firmen-Launch solltest du aber nach Backup-Ausrüstung fragen, nach der Anzahl ähnlicher Aufträge und danach, was passiert, wenn der Fotograf krank wird. Diese Antworten sind wichtiger als 200 € Unterschied.

Checkliste: Fotografen-Angebote vergleichen

So sparst du, ohne an Qualität zu verlieren

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